UWG: „Bochum-Strategie“ des OB wird mit Spannung erwartet

25.06.2016 · UWG Vorstand

Bereits im Jahre 2000 hat (ausgerechnet) die Wattenscheider UWG-Ratsfraktion die Frage nach dem Vorhandensein einer mittelfristig (= 10 Jahre) angelegten Stadtentwicklungsplanung in Bochum gestellt. Die Notwendigkeit einer solchen Planung wurde seinerzeit verneint. Die UWG hat daraufhin an eine „Leitbild“-Disku-ssion erinnert, die in Köln unter Einbeziehung der interessierten Bevölkerung und wichtiger gesellschaftlicher Gruppen grundsätzlliche Zielsetzungen für die großen Themenbereiche der Kommunalpolitik gefunden werden sollten. Dieser Hinweis wurde im Rat ebenfalls zurückgewiesen, weil Zeit, Geld und der Sinn für solche Festlegungen fehlten. Nun unternimmt OB Eiskirch den Versuch, vom Rat verbindlich angelegte kommunalpolitische Ziele beschließen zu lassen. Bleibt zu hoffen, daß dabei auch der investive Nachholbedarf in den Stadtbezirken nicht außer acht gelassen wird. Wattenscheid kann hierbei berechtigt besondere Ansprüche anmahnen. Immerhin wurden bei der Gebietsreform vom NRW-Landtag die kreisfreien Städte Bochum und Wattenscheid zur „neuen Stadt Bochum“ zusammengeschlossen. Von einer „Gebietserweiterung des alten Bochum“ war dabei nicht die Rede.


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