UWG besorgt um Denkmalschutz in Bochum

16.06.2016 · UWG Vorstand

Die UWG sorgt sich um den Denkmalschutz in Bochum und Wattenscheid. Ein ausschlaggebender Grund ist für die UWG das „Schicksal“ der Gertrudisstraße 20. Das zweitälteste Haus in Wattensscheid, 1629 erbaut, wurde zwischenzeitlich abgerissen, weil der Verfall offiziellerseits nicht abgewendet werden konnte. Die UWG-Bezirksfraktion Wattenscheid hat nunmehr die Untere Denkmalbehörde danach gefragt, wie sie den Verfall und den Abriß bewertet und welche Schlußfolgerungen und Lehren sie aus dem Fall gezogen hat. Die UWG hatte in der letzten Sitzung der Bezhirksvertretung zu der von der UD nunmehr vorgelegten Antwort eine öffentliche Debatte gefordert, was allerdings, für die UWG unverständlich, aus rechtlichen Gründen abgelehnt wurde. Die UWG plädiert ein weiteres Mal dafür, den Denkmalschutz ernster und wichtiger zu nehmen und nicht nach „Kassenlage“ bzw. nach der Personalsituation ausgerichtet zu betreiben. Die UWG will die Angelegenheit Gertrudisstraße 20 erneut mit Ratsmitgliedern, dem OB und Stätten wie dem Westfälischen Heimatbund diskutieren. Die UWG ist sich sicher, daß eine Änderung im Bochumer Denkmalschutz dringend angezeigt ist. Sie findet weiterhin auch, daß der Denkmalschutz in die Zuständigkeit des Kulturausschusses gehört und nicht ausschließllich im Rats-Ausschuß für Grundstücke (!) behandelt werden darf.


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