Wichtige Daten der UWG-Geschichte

 

  • Gründung der „Unabhängigen Wähler-Gemeischaft für die Stadt Wattenscheid (UWG-WAT)“ am 18. September 1969. Vorsitzender Dr. Paul-Heribert Bideau. Stellvertreter Bernhard Brandhorst und Josef Böcher, Schriftführer Karl Heinz Sekowsky, Kassierer Kurt Müller, Pressereferent Klaus-Peter Hülder, Beisitzer Dr. Werner Schulte und Mechthild Diers.

Ziel: Eine alternativ angelegte bürgernahe Kommunalpolitik mit ständiger Rechenschaftslegeung der Mandatsträger, Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen.

  • Bei der Kommunalwahl am 9. November 1969 erreicht die UWG-WAT 22,6, % der Stimmen (= 8.345) und 11 Mandate (und wird auf Anhieb so stark wie die CDU). Gewählt wurden Heinz Tidden (gewinnt Direktmandat), Dr. Dietrich Wegmann, Kurt Müller, Josef Böcher, Klaus-Peter Hülder, Pfarrer Herbert Szirniks, Bernhard Brandhorst, Manfred Vollgold, Georg Wölk, Wolfgang Schick, Hildegard Böcher.

Wahlkampofmotti: „Keine Politik unter Ausschluß der Öffentlichkeit“ und „Klarheit – Wahrheit – Offenheit“.

  • Die UWG-WAT setzt sich seit der Vorlage des Ruhrgebietsgesetzes 1972, das eine Eingemeindung Wattenscheids nach Bochum vorsieht, für den Erhalt der Kommunalen Selbständigkeit Wattenscheids ein. Eine jahrelange Auseinandersetzung beginnt (so mit Bürgerbefragungen, einem Volksbegehren, einer Verfassungsbeschwerde etc.)
  • In Wattenscheid erreichte die UWG (seit 1975) bei den folgenden Kommunalwahlen nachstehende Ergebnisse:

1975 13,2 % – 1979 11,4 % – 1984 16,2 % – 1989 15,9 % – 1994 14,6 % – 1999 25,0 % – 2004 23,2 % – 2009 22,0 % – 2014 15,7 %.

Die UWG kandidierte seit dem Zusammenschluß 1975 mit Bochum bei allen Kommunalwahlen auch für den Bochumer Rat (1999 entfiel nach Verfassungsklage die 5-%-Hürde in NRW).

Es wurden hierbei die nachstehenden Ergebnisse erreicht:

1975 4,1 % (Die UWG kandidierte in ganz Bochum und erreichte 11.098 Stimmen). 1979 2,4 % (Kandidatur wie 1984 und 1989 in 3 von 6 Stadtbezirken). 1984 3,0 %. 1989 3,2 %. Ab 1994 nur noch Kandidaturen im Stadtbezirk Wattenscheid, 1994 2,5 %, 1999 4,5 %. 2004 4,2 %. 2009 3,5 %. 2014 2,5 %.

  • Die UWG ist seit 1978 (nach Entscheidung des BVG gegen das nicht verfassungskonforme NRW-Kommunalwahlgesetz) in Fraktionsstärke in der Bezirksvertretung Wattenscheid vertreten. Bezirksvertreter sind Klaus-Peter Hülder (Vorsitzender der Bezirksfraktion), Heinz-Werner Linke und Hans-Josef Winkler. Erwähnenswert: In den Jahren 2001 – 2014 ist Bodo Schmalstieg Stellveretender Bezirksbürgermeister. Heinz Tidden gehörte vom 22.6.1978 – 8.12.2000 der Bezirksvertretung an.
  • Die UWG hat seit 1999 im Rat Fraktionsstärke. Merke: In „nur“ einem von 6 Bezirken kandidiert die UWG zum Rat der Gesamtstadt und erreicht gleichwohl Fraktionsstärke.

Nach Ausgang der Wahl 2014 wird die UWG mit 2 Mandatsträgern „Ratsgruppe“. Am 1.1.2016 schließt sich Frau Dschamiljah Heider der Gruppe an. Die UWG wird erneut Ratsfraktion. Vorsitzender ist Karl Heinz Sekowsky, Ratsmitglied Wilfried Flöring und Dschamiljah Heider. Geschäftsführer der Ratsfraktion ist Holger Happe.