Stellungnahme zum Denkmalschutz

02.07.2016 · Ratsfraktion

In der Sitzung des Ausschusses Planung und Grundstücke vom 29.06.2016 wurde das Thema Denkmalschutz in den öffentlichen Teil der Tagesordnung unter dem Punkt 5.6 der Mitteilungen, eingebracht. Herr Linke hat deshalb als Mitglied der Bezirksvertretung-Wattenscheid und als Mitglied des Ausschusses Planung und Grundstücke zu dem Problemfall Denkmalschutz Haus Gertrudisstraße 20 folgende Erklärung abgegeben:

 

„Dass die UWG sich um den Bestand des Denkmalschutzes in Bochum und Wattenscheid sorgt, hat einen besonderen Grund.

Der Hintergrund ist hier das „Schicksal“ des historischen Wattenscheider Gebäudes an der Gertrudisstraße 20.

Das zweitälteste Haus in Wattenscheid -erbaut i.J.1629- wurde zwischenzeitlich abgerissen, weil der Verfall von der Verwaltung nicht abgewendet werden konnte.

Nach dem Vorkommnis hat die UWG-Bezirksfraktion- Wattenscheid die Untere Denkmal Behörde befragt, wie sie den Verfall und den Abriss bewertet und welche Schlussfolgerungen und Lehren sie aus diesem Fall gezogen hat.

Die UWG hatte in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung- Wattenscheid zu der zwischenzeitlich erfolgten Stellungnahme der Unteren Denkmal Behörde eine öffentlich Debatte gefordert – was allerdings für die UWG unverständlich – aus rechtlichen Gründen von der Verwaltung abgelehnt wurde.

Die in der Stellungnahme genannten Gründe sind für die UWG nicht akzeptabel. Die UWG verlangt weiterhin, den Denkmalschutz in Bochum ernster und wichtiger zu nehmen und nicht nach „Kassenlage“ bzw. nach der personellen Situation ausgerichtet, zu betreiben.

Die UWG möchte die Angelegenheit Gertrudisstraße 20 erneut mit dem Oberbürgermeister, den Ratsmitgliedern und Organisationen wie z.B. dem Westfälischen Heimatbund diskutieren. Die UWG ist sich sicher, dass eine Änderung im Bochumer Denkmalschutz dringend vonnöten ist.

Sie ist auch außerdem der Meinung, dass der Denkmalschutz nicht ausschließlich in die Zuständigkeit des Rats-Ausschusses für Planung und Grundstücke gehört, sondern auch im Kulturausschuss behandelt werden sollte.“

 

Heinz-Werner Linke

 

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