Olympia im Ruhrgebiet?

03.11.2016 · Ratsfraktion

Drei Fraktionen (SPD, CDU, FDP&StG) im Bochumer Stadtrat befin-den sich auf einem seltsamen Trip: Sie eifern ihren Fraktionen im RVR bzw. im Land nach: Wir brauchen die Olympiade 2028 im Ruhrgebiet, pardon Rhein- Ruhr- Olympic City als Austragungsort des weltweit bedeutenden Sportereignisses, wie FDP&StG meinen.
Die lebhafte Diskussion im Rat machte deutlich, dass es da doch einige Vorbehalte gibt.
Der Antrag von SPD, CDU, FDP&StG, die Verwaltung zu beauftra-gen, im Schulterschluss mit dem RVR und weiterer Kommunen eine größtmögliche Unterstützung für eine Olympia-Bewerbung zu reali-sieren und bei allen Bemühungen um die Austragung auf den ur-sprünglichen olympischen Gedanken zu achten und die Paraolym-pischen Spiele im Anschluss durchzuführen, lag nunmehr auch der UWG- Ratsfraktion zu Entscheidung vor. Karl Heinz Sekowsky machte anhand der Kosten vergangener Olympiaden mehr als deut-lich, welche Milliarden – Beträge an den veranstaltenden Städten hängen geblieben sind.
Im Übrigen: Städte müssen laut IOC- Regeln Veranstalter sein – nicht Regionen. Welche Pleite- Stadt im mittleren Ruhrgebiet soll das denn stemmen?
Und- welche Reformen zur inneren Neuerfindung hat denn das IOC bisher in Angriff genommen?
Und- Spiele der Jugend- weiter mit hinterhältigem Doping?
Nein danke.
Die UWG wollte kein Spaßverderber sein und enthielt sich schluss-endlich bei der Entscheidung, ob weiter geprüft werden

 


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