Kulturhistorische Museen in Bochum können nicht um „Virtuelle Museen“ erweitert werden

25.11.2015 · Bezirksfraktion

Kulturhistorische Museen in Bochum können nicht um „Virtuelle Museen“ erweitert werden

Die Verwaltung sieht sich wegen des enormen Personal- und Finanzbedarfs nicht in der Lage, ihre Kulturhistorischen Museen (z.B. dem Heimatmuseum Helfs Hof) um Virtuelle Museen zu erweitern. Gleichwohl wird sie Alternativen einer verbesserten Internetpräsentation prüfen.

Die UWG hatte im Rat der Stadt am 19. Mai 2015 die folgende Anfrage gestellt:

Projekt „Virtuelles Museum“
Auf der Westfälischen Kulturkonferenz am 26. September 2014 wurde das Projekt „Das virtuelle Museum“ vorgestellt, das das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kultur in Münster mit der Westfälischen Wilhelms-Universität entwickelte. Mit Tastatur und Mausklick können dabei am Computer Räume mit ausgewählten Werken aus der Sammlung des LWL-Museums besucht werden. Unseres Erachtens ist dies eine nachahmenswerte Idee.
Ist das o.g. Projekt der Verwaltung bekannt?
Wie bewertet die Verwaltung dieses Projekt?
Könnte/sollte die Idee des virtuellen Museums auch in städtischen Museen angewendet werden (z.B. im Heimatmuseum Helfs Hof oder in den Museen im Haus Kemnade)?

Das o.g. Forschungsprojekt wurde lt. Verwaltung vom LWL aus Kostengründen und wegen fehlender staatlicher Förderung eingestellt. Wichtig auch der Hinweis: Beim „Virtuellen Museum“ sind u.a. auch Fragen der Datenpflege, der Urheberrechte, der ständigen Verfügbarkeit, der Besucherzahlen und der möglichen Interaktion zu prüfen.

Klaus-Peter Hülder, Mitglied im Kulturausschuß, dazu: „Schade, daß die Idee nicht greift. Wir werden jedoch am Thema dran bleiben.“


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