Ist der große Wurf mit der geplanten Bebauung der Voede-Friederich–Ebert Straße Planung gelungen?

08.02.2018 · Allgemein

Das von der Stadt ausgeschriebene Bestgebotsverfahren ist beendet und wurde von der VBW Bauen und Wohnen GmbH gewonnen. Die VBW plant auf dem Gelände, auf der einst die Richard-Wagner-Schule stand, einen Gebäudekomplex mit 70 Wohnungen zu errichten.

Da die Verwendung für dieses Grundstück über viele Jahre auch als Hoffnungsträger zur Aufwertung der Wattenscheider Innenstadt gestanden hat, ergeben sich an dieser Stelle Fragen. Es ist unumstritten, dass wir mehr Wohnungsbau benötigen und hier auch in besonderer Weise im sozialen Wohnungsbau, um die mangelnden Aktivitäten der letzten Jahre in diesem Bereich auszugleichen. Es ist auch richtig, dass die Nachfrage nach dem oft als Wattenscheider „Filetstück“ bezeichnetem Grundstück nicht gerade bei möglichen Investoren einen Run ausgelöst hat.

Zu begrüßen sind die von der Jury an die Erwerber gestellten Veränderungen; auch hat der Gestaltungsbeirat noch die Möglichkeit Veränderungsvorschläge zu unterbreiten. Die UWG Bezirks- und Ratsfraktion hat sowohl in der BV Wattenscheid und im Ausschuss für Planung und Grundstücke ihre Enttäuschung über die Nutzung des Grundstücks bzw. der Gebäulichkeit kundgetan.

Die Verwaltung sollte in möglichen Nachverhandlungen mit dem Investor prüfen, ob nicht eine mögliche Bürgernutzung in den geplanten Komplex integriert werden kann. Bedenklich ist auch die Zahl von  nur 35 Tiefgaragenplätzen, bei 70 Wohneinheiten.

Hans – Josef Winkler

Mitglied der Bezirksvertretung, Mitglied im Ausschuss für Planung und Grundstücke

 

 


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