Etatüberlegungen der UWG- Ratsfraktion im Haupt-und Finanzausschuss am 30.November 2016 weitestgehend positiv bewertet

08.12.2016 · Ratsfraktion

Bei den diesjährigen Etatberatungen im Haupt- und Finanzausschuss hatten die Anträge der UWG durchaus Erfolg.

 Die Fraktion beantragte, die Aufwendungen für Verkehrsflächen, die Straßenunterhaltung und die Erneuerung von Straßendecken zu erhöhen, ein Konzept zur besseren Pflege und Erhaltung des Öffentlichen Grüns und der Bäume zu erstellen und eine Systemuntersuchung „Licht auf Anforderung“ unter Anwendung der derzeit modernsten LED- Technologie durchzuführen.

Das geforderte LED- Beleuchtungsprogramm soll anhand eines Pilotprojektes bspw. an der Berliner Strasse in dem Verkehrsabschnitt Kreuzung WAT- Hellweg/Höntroper Strasse an der Gänsereiterhalle bis zur Kreuzung Schlaraffiastrasse/ Burgstrasse, Nähe Helfs Hof u.a., verwirklicht werden.

Die anderen Fraktionen des Rates folgten der Begründung der Prüfaufträge der UWG- Ratsfraktion weitgehend und befürworteten diese.

Der Antrag der UWG, die Bestuhlung in der Wattenscheider Stadthalle zu verbessern, ergab,  diesen „Merkposten“ als Prüfantrag an die Fachverwaltung zu verstehen und diese Anregung zum Anlass zu nehmen, umfangreiche und notwendige Investitionen im Inneren der Stadthalle zu definieren und in absehbarer Zeit zu veranlassen. Die Verwaltung trug vor, dass insbesondere der Brandschutz und die in die Jahre gekommene Technik sowie große Teile des Inventars einer grundlegenden Erneuerung bedürfen.

 

Auch die Forderung der UWG- Ratsfraktion, die Aschenrundlaufbahn des Kunstrasenplatzes der Sportanlage Höntrop Preins Feld in eine Tartanbahn umzuwandeln, wurde positiv bewertet. Hier ist die Politik der Auffassung der UWG gefolgt, wegen der veränderten Verhältnisse in Höntrop durch die Unterbringung von Flüchtlingen an der Höntroper Strasse 99, auf dem ehem. Gelände der Sportanlage Höntrop 80 und auf dem Esch, eine Neubewertung der Sanierungsliste der Platzanlagen zugunsten der Anlage in Preins Feld vorzunehmen. Denn: der gesamte Schulsport der Realschule Höntrop, der Widar- und Regenbogenschule findet nunmehr auf der Anlage Preins Feld statt. Zugleich bestehen für die Jugendmannschaften des SV Höntrop und des Turnbundes keine Möglichkeiten mehr, auf die Anlagen an der Höntroper Strasse und/ oder auf dem Esch auszuweichen. Der Verwaltung wurde aufgetragen, im Fachausschuss nach Möglichkeiten zu suchen, der extensiven Doppelnutzung durch Schule und Sport –etwa durch eine andere Priorisierung der Bochumer Platzanlagen oder unter Heranziehung von zusätzlichen Geldern aus der Schul- oder Sportpauschale- Rechnung zu tragen.

 

Trotz wohlwollender Betrachtung der Politik, den Trainingsplatz „Espenloh“ der Regionalligamannschaft der SG Wattenscheid 09 mit einer Flutlichtanlage zu versehen, wurde dieser Antrag der UWG- Ratsfraktion durch eine „sportfachliche Beurteilung“ der Fachverwaltung abgelehnt. Hier würden nach Ansicht des Sport- und Bäderamtes „Begehrlichkeiten für weitere Nutzungen über den Regionalligabetrieb hinaus geweckt werden, die der Rasenplatz nicht verkraften könne“. Dieser Einschätzung folgend, hätte der Verein SG Wattenscheid 09 längerfristig eher Nachteile als Vorteile zu befürchten. Die Koalition sah sich an dieser Stelle aufgrund der Stellungnahme der Fachverwaltung veranlasst, den Antrag der UWG zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen. Die UWG- Ratsfraktion wird jedoch weitere Besprechungen zu diesem Thema mit den KollegInnen im Sportausschuss durchführen.

 

Insgesamt bewertete der UWG- Fraktionsvorsitzende Karl Heinz Sekowsky die ganztägige Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss als sachorientiert und unaufgeregt.

„Die Etatberatungen gingen durchaus in die richtige Richtung, wenngleich wichtige Bereiche wie zum Beispiel die Straffung und Modernisierung der Verwaltungsorganisation sowie die Erarbeitung eines daraus abzuleitenden Personalentwicklungskonzeptes monetär noch nicht in diesem Haushalt abgebildet werden konnte“, so der Fraktionsvorsitzende der UWG- Ratsfraktion.

 

 


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