Erweiterung des Sozialberichts zum Thema „Armut“

02.07.2017 · Ratsfraktion

Verwaltung nimmt Foderung der UWG für den nähsten Sozialbericht auf.

Wie kann die Lebenslage des nachfolgend beschriebenen Personenkreises verbessert werden?

Die Verwaltung stellt in der Sitzung des Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 29. Juni 2017 die neuen Strukturen des 2018 erscheinenden Sozialberichts für Bochum vor. Im April 2016 hat der Vertreter der UWG Ratsfraktion, Hans-Josef Winkler, über einen Antrag die Anregung in den Ausschuss gebracht, das Thema „Armut“ in die Berichterstattung über die Soziallage in unserer Stadt mit aufzunehmen. Dies wird die Verwaltung mit dem nächsten Sozialbericht umsetzen.

Seit einigen Jahren entwickelt sich aber eine neue Armut, auch in Bochum, still und leise, aber stetig. Eine Armut, die nicht durch ein äußeres Ereignis verursacht wird, sondern sich langsam in der Mitte unserer Gesellschaft entwickelt.

Es gehört zur kommunalen Aufgabe, sich um die Menschen in unserer Stadt zu kümmern, insbesondere um die, die Hilfe benötigen. Der Bericht kann und muss ein Baustein sein, dieser Aufgabe nachzukommen.

 

Der Armutsbericht darf nicht nur ein Bericht der Verwaltung sein in den Statistiken dargestellt werden. Er muss gemeinsam mit den Sozialverbänden vor Ort verfasst werden, die tagtäglich direkt mit den Armutslagen von Menschen konfrontiert sind

Hieraus können Empfehlungen an Politik und Verwaltung formuliert werden, die aus Sicht der Akteure zur Verbesserung der Lage der der von Armut betroffenen Menschen beitragen können.

 


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