Engagierte Debatten um die aktuelle Kommunalpolitik

12.09.2016 · UWG Vorstand

UWG sieht hoffnungsfroh in die Zukunft 

 Auf der letzten Mitgliederversammlung der UWG, veranstaltet als offene Diskussionsrunde, wurden eine Reihe wichtiger Themen von den Anwesenden angesprochen. Dabei standen insbesondere Klaus-Peter Hülder für die Arbeit in der Bezirksvertretung sowie Karl Heinz Sekowsky für die Ratsfraktion als Gesprächspartner bereit.

 

So wurde die aktuelle Bochumer Gewerbe- und Wohnflächeninitiative (besonders deren Wirkung für Leithe und Höntrop) angesprochen. Das von der Bezirksvertretung geforderte Treffen mit Mitgliedern des Ratsausschuß für Infrastruktur und Mobiliät am 31.8., wurde begrüßt, wobei besonders die Parkplatzsituation am Höntroper Bahnhof noch einmal als desaströs bezeichnet wurde. Der durch die Bahn sicherzustellende Lärmschutz (Gleichbehandlung wie in Essen)  sei unverzichtbar. Die nach vielen Jahren endlich sichergestellte Sanierung des Hollandturms, angesehen als das Wattenscheider Wahrzeichen, wurde begrüßt. Vom Oberbürgermeister wurden nach den Erfahrungen mit dem Haus Gertrudisstraße 20 verstärkte Anstrengungen gewünscht, um dem  Denkmalschutz die Geltung zu verschaffen, die er verdient. Die UWG sieht das in Wattenscheid immer stärker ins Blickifeld rückende Projekt „Strategisches Stadtentwicklungskonzept/Soziale Stadt“ positiv und hofft auf starke Mitwirkung und Zuspruch der Bevölkerung. Das Ehrenmal an der Bahnhofstraße soll als Park- und Erholungsfläche aufgearbeitet aber auch  an geeigneter Stelle als Erinnerungsort an die Schrecken der Krieges und des Faschismus erhalten bleiben. Gefragt wurde auch nach dem auf 2 Jahre angesetzten Aus- und Umbau der Bochumer Straße. Beeinträchtigungen für die Besvölkerung seien leider dort nicht zu vermeiden. Karl Heinz Sekowsky, Vorsitzender der Ratsfraktiion, berichtete über die Entwicklung auf dem Opel-Gelände, über die städtischen Beteiligungen RWE und Steag, die Eröffnung des Musikzentrums, die Überlegungen zur „Bochum-Strategie“, die städtischen Grundpositionen zu den anstehenden Haushaltsberatungen 2017 sowie die „Strategische Haushaltsentwicklung und die Optimierung von organisatorischen Prozessen“. Die UWG wird in gemeinsamer Klausur von Bezirk und Rat die Anregungen aus der Versammlung und ihre konkreten Vorstellungen zum Haushaltsplan 2017 beraten. Zum Wattenscheider Haushalt hofft die UWG wieder auf ein einvernehmliches Vorgehen aller Bezirksfraktionen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.